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Garden Route (9.10.-13.10)

 

Vor ein paar Wochen wurde ich von ein paar Leuten aus dem Student House angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit auf die Garden Route zu kommen, sie hätten ein Auto und noch Platz. Die Garden Route führt entlang der Süd-Ost Küste Südafrikas und ist bekannt für sehr schöne Landschaften. Die Strecke führt größtenteils auf der N2 entlang und zwischendurch kann man eine ganze Menge mehr machen als nur die Landschaft zu betrachten. Zum Beispiel planten wir einen Lion Walk, Elefantenreiten, Straußenreiten und den besuch einer alten Tropfsteinhöhle. Da sich das alles sehr gut angehört hatte und man so eine steinstarke Gelegenheit einfach nutzen muss, habe ich natürlich zugesagt, auch wenn das Geld schon recht knapp war. Nachdem wir den Plan aufgestellt und einige Backpackers wegen den Übernachtungen angerufen hatten, ging es eigentlich nur noch ums packen.

Am Donnerstag den 9.10. ging es dann entspannt um 9 Uhr los. Das Gepäck von vier Leuten (Nina, Isabella, Laura und mir) hat so gerade in den Kofferraum gepasst. Dann wurde noch kurz für 500 Rand vollgetank, Ölstand und Reifendruck überprüft und dann gings eigentlich schon los. Unser erstes Tagesziel war der Ort Knysna, dort hatten wir eine Unterkunft im Island Vibe Backpackers reserviert. Den ersten Zwischenstopp hatten wir in Mossel Bay (Muschelbucht), eine kleine und sehr gepflegte Stadt, welche direkt man Indischen Ozean liegt. Der portugisische Seefahrer Batolomeu Diaz betrat dort als erster Europäer die Süd-Ostküste Südafrikas. Dort gab es auch ein Museum über ihn, was wir uns aber nicht angeschaut haben. Stattdessen haben wir in einem Strandrestaurant was gegessen und getrunken und die ersten Bilder geschossen.

Unsere Fahrt ging weiter und die nächst größere Stadt war George. Die Stadt sah auf dem ersten Blick recht unspektakulär aus und auf dem zweiten Blick ...joa irgendwie auch. Wir sind dann auch relativ schnell wieder auf die N2 rauf. Übrigens roch es in unserem Auto fast immer nach Gras sobald wir die Klimaanlage angemacht haben. Wir haben schon überlegt, ob da irgendwas im Auto versteckt sein könnte. Das Auto war nur gemietet und wer weiß wer das vorher hatte. Und dann hat uns kurze Zeit später noch die Polizei angehalten. Wir also schnell durchgelüftet und Unschuldsmiene aufgesetzt. Es handelte sich nur um eine Routinekontrolle, bei der dann allerdings festgestellt wurde, dass irgendeine Lizenzplakette am Auto seit 2 Monaten abgelaufen war. Die 500 Rand Strafe muss dann natürlich unser Supervisor Jemaine bezahlen, von dem wir das Auto auch bekommen haben.

Aber zurück zur Garden Route. Der nächste Stopp war der Ort Zorgfontain. Dort hatten wir dann den Lion Walk / Cat Walk.

Das war schon ziemlich krass wie nah dran wir an den Löwen waren, ohne Gitter oder sonstiges dazwischen. Wir waren vielleicht zwei-drei Armlängen von denen entfernt und der einzige Schutz war ein Wanderstock den uns die Ranger gegeben haben.

Die Ranger haben die Tiere gelegentlich auch mit Fleisch abgelenkt oder belohnt. Wir sind dann also mit den Löwen rumgelaufen und haben zwischendurch an Fotoplätzen angehalten. War auf jeden Fall ein geiles Erlebnis.

Nach ein paar kleineren Zwischenstopps an Aussichtspunkten, kamen wir Abends gegen 21 Uhr im Island Vibe Backpacker an. Für eine Nacht in einem 10-Bettzimmer für 7 Euro, das ist schon ganz in Ordnung will ich meinen. 

 

Übrigens, die Shops sind hier schon total auf Weihnachten ausgerichtet. Als wir auf der Garden Route kurz was bei "Checkers" einkaufen waren, hab ich zum ersten Mal hier Weihnachtsdeko gesehen.

Am zweiten Tag sind wir nach einem Frühstück an der Waterfront los nach Plettenberg Bay und von dort aus nach The Craig, weil Nina, Isabella und Laura gerne Elefantenreiten wollten. Mich selbst hat es nicht so sehr gereizt und auch auf das Geld musste ich etwas achten. Aber die Mädchen hatten Spaß mit den Elefanten spazieren zu gehen und auf denen zu reiten.Nach circa einer Stunde sind wir dann zurück nach Plattenberg Bay und haben dort was gegessen und sind dann anschließend noch zum Strand. Gegen 19 Uhr sind wir dann los um im Wild Spirit Backpackers zu übernachten, welches nicht weit entfernt war. Jedoch sind wir etwas zu weit gefahren und standen plötzlich vor dem Tsitsikammer National Park an einer Mautstation. Umkehren war dann ...joa zwar schon theoretisch machbar, aber doch etwas ungünstig. Und als wir die 40 Rand bezahlt haben und kurze Zeit später ein Schild mit Port Elizabeth 205 Km oder so gesehen habe, haben wir spontan beschlossen nach „P.E.“ zu fahren. Ich fand das richtig genial Wir hatten schon vor dem Start unserer Tour darüber gesprochen ob wir das schaffen bis nach „P.E.“ zu kommen, jedoch schien uns das damals zu knapp. Letztendlich hat Nina das dann abgesegnet, da sie am Dienstag zurück nach Deutschland fliegen wollte. Also dann: PORT ELIZABETH HERE WE GO!!! Wir hatten keinen Plan wo und ob wir dort ein Backpackers finden werden, aber das machte nichts. Wir fuhren also durch den Tsitsikammer Naitional Park und fuhren und fuhren und... „WOOOOOOW“ „GEEEEIIIIEL“ fuhren über eine hohe Brücke rüber, links und rechts Schluchten und Berge. War ein geiler Anblick!! Von da an sind wir quasi bei jeder Brücke ausgerastet haha ;-)

Nachdem wir in „P.E.“ angekommen sind, mussten wir uns von einer Tankstelle aus erst einmal den Weg Richtung City weisen lassen. Doch so richtig sah nichts nach City und Nachtleben aus. Es wirkte teilweise verlassen und wir irrten die Straßen etwas planlos entlang. Laura hatte schon vor einer halben Stunde angemerkt, dass sie mal auf Toilette müsste. Wir konnten uns nicht ganz entscheiden ob wir entweder schnell eine Unterkunft suchen, oder ob wir die Hotspots vom Feiern her finden wollten. Am idealsten wäre natürlich beides in unmittelbarer Nähe. Doch die Backpackers die wir links und rechts der Straße entlang sahen, sagten uns nicht soooo mega zu. Wir hielten an der Tankstelle, die blöderweise keine Toilette hatte, und ein Südafrikaner erklärte sich bereit, uns den Weg in eine gute Area zu zeigen, in der es auch genügend Backpackers gab. Er gab uns zum Schluss auch noch seine Telefonnummer, falls wir ihn nochmal bräuchten (wegen feiern gehen etc.). Die Area in der wir waren, nannte sich glaube ich Summerstrand. Dort fuhren wir von Backpacker zu Backpacker und fragten nach Plätzen. Ungefähr 30-Blasenplatzende-Minuten später, hatte das sechste oder siebte Backpackers das wir gefragt haben endlich noch ein Zimmer zu einen guten Preis frei. Wir alle (insbesondere Laura) waren erleichtert. Die 200 oder 250 Rand taten mir anfangs zwar weh, aber für das Zimmer, in dieser Lage und mit Frühstück war das zu verkraften. Trotz Müdigkeit und wenig Motivation wussten wir, dass wir heute Abend noch feiern gehen müssen.Also kurz frisch machen und mit Wein aus dem Tetrapak vorglühen. Unser Taxifahrer empfahl uns das „Balizza“. Die Musik war so gar nicht mein Fall, so dass keine richtige Tanzstimmung aufkam. Also musste ich hin und wieder zur Bar um mir eine paar Springboks-Shots zu bestellen. Laura hatte ich davon vorgeschwärmt, allerdings hielt sich ihre Begeisterung in grenzen

Na ja und ab hier ***Blackout*** Abfahrt, weg damit. Nein, nicht wirklich, ich kann mich an das Meiste erinnern. Die Musik wurde bald besser und ich hab mich auch mit ein paar Einheimischen unterhalten (auch einem Arsenal-Fan wuhu!). Da wir aber am nächsten Tag rechtzeitig um 10 Uhr los wollten, gingen wir dann so gegen 3 Uhr, nach einem kurzen Stopp bei „Mecces“, zurück zu unserem Backpackers in Summerstrand.

Man waren wir fertig am nächsten morgen.... allein die Weinpackung anzuschauen reichte damit mir schlecht wurde. Sehr müde und verkatert schauten wir uns am nächsten Morgen also noch kurz "P.E." bei Tag an..

Dann fuhren wir schließlich  wieder zurück zum Tsitiskammer National Park. Der Eintritt für einen Tagesbesuch kostete 80 Rand. Wir wollten uns eigentlich einen Wasserfall anschauen, jedoch konnte man den nur zu Fuß erreichen und das hätte hin und zurück wohl 3-4 Stunden gedauert. Damit hatten wir nicht gerechnet. Deshalb sind wir nur 15 min den Weg gelaufen und dann umgekehrt um zu den Stormsriver Hängebrücken zu gehen . Auf dem Weg dorthin war leider der Akku meiner Kamera alle und dummerweise hatte ich mein Aufladekabel vergessen. Zum Glück haben die anderen noch Bilder gemacht.

Am Ende haben wir dort noch im Restaurant gegessen und schließlich gings weiter zum Wild Spirit. Dort hatten wir eigentlich nur für die Nacht vorher reserviert, aber wir versuchten es auf gut Glück. Nach einer Fahrt durch einen dunklen und unheimlichen Wald (angeblich soll dort mal ein Axtmörder mit Fischkopf sein Unwesen getrieben haben...hab ich jedenfalls gehört) kamen wir gefühlt im Nirgendwo an. Wir hatten wieder Glück und haben noch freie Zimmer bekommen. Das Wild Spirit war einfach mal mega chillig. Auf einem Platz gab es gab zwei Feuerstellen und über einer hin ein Topf über dem gerade Essen zubereitet wurde. Die Leute dort, überwiegend Hippies, wirkten total entspannt und passten total ins Bild. Die Einrichtung wirkte rustikal und sehr natürlich. Tische, Stühle und teile des Geschirrs waren aus Holz. Es gab außerdem noch eine kleine Bibliothek und viele Instrumente. Ein paar von den Leuten haben sich dann einfach mal ein paar von den Trommeln genommen und angefangen zu spielen. Richtig geil und atmosphärisch! Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück hausgemachtes Müsli und Brot, richtig lecker!

Unser nächstes Tagesziel war Oudtshoorn um dort eine Tropfsteinhöhle (Cango Caves)zu besichtigen eine Straußenfarm zu besuchen. Die Tropfsteinhöhle war schon interessant, aber die Führung war recht langweilig. Wenn man die Höhle hätte selbst erkunden dürfen, wäre es um einiges geiler gewesen. Aber es war nicht schlecht es mal gesehen zu haben. Weiter ging es zu Straußenfarm. Wir haben vorher dort angerufen um noch Plätze für die letzte Führung zu bekommen. Das Wetter war auch heute wieder sehr schön, aber auch mega windig teilweise. Eine freundliche Südafrikanerin führte die Gruppe, bestehend aus uns und noch ein paar belgischen, englischen und niederländischen Touristen über die Farm. Uns wurden Straußeneier, Straußenhaut und Straußenfedern zum fühlen angeboten. Manche Straußenfedern sind sogar selten und teuer, aber alle sehr, sehr weich. Dann hatten wir noch die Gelegenheit ein paar Straußen-Babys hochzuheben. Putzig. Anschließend sind wir zu einem anderen Teil der Farm gefahren, wo mehrere Strauße darauf warteten um mit uns fotografiert zu werden. Wir konnten auf ihnen sitzen oder auf ihnen reiten. Man muss sich an dem Flügelansatz gut festhalten, denn die gehen ab wie Schmidts Katze. Ninas Souvenirs (nicht nur aus dem Straußenshop) nahmen schon die ganze Rückbank ein....

Damit hatten wir die für uns wichtigsten Punkte auf der Garden Route abgehackt. Wir fuhren für die letzte Nacht nochmal nach Mossel Bay um uns dort die schnelle ein schönes Backpackers zu suchen. Das Zimmer hat 150 Rand pro Person gekostet und den Rest des Abends machten wir uns einen chilligen...Der nächste Tag war Montag. Wir frühstückten noch kurz in einem Restaurant am Meer und machten uns dann auf den Weg back to Cape Town. Die Garden Route war vorbei und man kann sagen, wir haben echt viel geschafft und gesehen. Es hat sich absolut gelohnt. Wir sind ca. 1600 km gefahren, haben 3000-4000 Rand ausgegeben und haben fünf Tage gebraucht.

 

PS: Unterwegs einen Baboon auf Futtersuche entdeckt.

1 Kommentar 23.10.14 16:21, kommentieren

Halbzeit (2 Monate sind um)

Heyho.

Zunächst möchte ich mich bei euch für euer positives Feedback bedanken und mal viele Grüße nach Deutschland senden. Demnächst werde ich mal mit Karten schreiben anfangen müssen.

Ich habe nun die Hälfte der Zeit hinter mir und bin immer noch begeistert von Kapstadt und der Landschaft. Und immer wieder frage ich mich: Bin ich wirklich gerade hier? Sehe ich tatsächlich in der Abenddämmerung Kraniche an unserem Haus vorbeifliegen? Dusche ich gerade und habe dabei einen Blick auf den Tafelberg? Steckt mehr dahinter, wenn einige Lehrererinnen mir ihre Töchter vorstellen? Man weiß es nicht :D

Die erste Zeit habe ich sehr viel unternommen und viele touristische Sehenswürdigkeiten abgeklappert und Aktivitäten unternommen. Inzwischen beginn ich hier "zu leben". Also es entsteht langsam eine Routine mit zur Arbeit gehen, nach Hause kommen, Essen machen/gehen und Relaxen. Am Mittwoch sind wir normalerweise zu 1 SHOT 1 RAND ins Concept gegangen und haben uns dann meistens den Donnerstag frei genommen. Doch nun eine traurige Nachrichten für alle, die wegen dem 1 SHOT 1 RAND Special gerne mal nach Kapstadt gekommen wäre: Das Concept hat anscheinend für immer geschlossen. Wahrscheinlich haben wir einfach zu viel getrunken...

Wenn man nicht am Mittwoch feiern oder was trinken geht, dann eben am Wochenende. Da habe ich inzwischen auch schon die eine oder andere bevorzugte Bar. Trotzdem probiert man natürlich hin und wieder mal neues aus, Kapstadt ist noch längst nicht fertig erkundet.

Seit einiger Zeit arbeite ich in der Northwood Primary in Woodlands. Das liegt in dem Township Mitchells Plain. Als Weißer sollte man sich hier besser nicht alleine bewegen, haben zumindest die meisten Lehrer von meiner Schule gesagt. Ich bin übrigens der erste Volenteer überhaupt für sie und auch der erste Weiße der an der Schule arbeitet. Von meiner Schule und meiner Klasse (die 3a) hier nun ein paar Bilder.


Meine Aufgaben kann ich mir an der Schule größtenteils selber suchen. Ich helfe beim Korrigieren von Arbeiten, übernehme manchmal Klassen die eine Freistunde haben (spielen dann Fußball oder ähnliches) und bringe meiner Klasse hin und wieder deutsche Wörter bei. Mit zwei Klassen habe ich auch schon Eierkuchen gemacht und einige Bilder von Berlin gezeigt. Meine Klasse, übrigens 40 Schüler/innen, ist einerseits superlieb aber auch sehr wild. Die Jungs kämpfen ständig und ruhig ist es so gut wie nie während des Unterrichts, oder zumindes nicht lange. Mit meiner Lehrerin habe ich jetzt geplant, das ich 4-6 der Leistungsschwächeren mal übernehme um mit ihnen Lesen und rechnen zu üben.

Die Lehrer hier sind mega freundlich und großzügig. Sie bringen mir manchmal was zum Essen vorbei und haben immer ein offenes Ohr für mich. Die Lehrer sind auch sehr locker drauf und machen viele Späße, vor allem auf kosten anderer. Es ist ihnen eine große Freude mir auf Afrikaans Schimpfwörter beizubringen haha. Interessant was man nebenbei so auch an kleineren Unterschieden kennenlernt. Daumen zwischen Zeigefinger und Mittelfinger bedeutet bei uns ja "Ich hab deine Nase", aber hier ist die Geste vulgär und bedeutet quasi "Bock zu poppen?". Und ich hab gleich an meinem zweiten Tag mit einem Kind das "Nase klauen" gespielt, ihr könnt euch ja vorstellen wie die Reaktion der Lehrerin ausgefallen ist

Eine Lehrerin fährt mich übrigens jeden Tag immer zur Arbeit und zurück. Auf der Fahrt reden wir dann immer über die Schule, über Kapstadt oder was uns so beschäftigt. Für ihre 62 Jahre fährt sie übrigens erstaunlich rücksichtslos und gegen alle Regeln. Aber sie kommt damit immer ans Ziel :D Zwischendurch holoen wir auch ihren 4 jährigen Enkel ab, der dann einfach mal unangeschnallt im Auto spielen darf. Hier mal ein Foto während der Autofahrt: Ms. Kayelsum, Amelie (aus Hamburg), mir, zwei Lehrerinnen und zwei Kindern aus der Schule (wenn sie auch nicht alle mit aufs Foto gepasst haben).

Amelie geht seit einer Woche mit mir auf die selbe Schule und in zwei Wochen kommt noch eine aus Österreich dazu, mal sehen wie voll wir das Auto bekommen. 

Hier sieht man auf jeden Fall einiges lockerer im Straßenverkehr. Wir können uns einfach mal mit sechs Leuten in ein vier Personen Taxi quetschen. Drei auf der Rückbank, eine legts sich über die anderen, eine Person auf den Vordersitz und eine quetscht sich noch in den Fußraum. Die Taxifahrer haben meistens kein Problem damit und wir sparen Geld dabei. Auch was Uhrzeiten und Termine angeht wird hier vieles locker gesehen. Bei unserem Supervisor Jemaine kann so gut wie immer damit rechnen, dass er 30-90 min später kommt als vorher vereinbart. Auch wenn man mal 10-20 min später zur Arbeit kommt ist das kein Thema.

 

Inzwischen war ich übrigens am Cape of Good Hope, an mehreren schönen Stränden und habe an einem 10 km Peace Run teilgenommen.

Die Tour zum Kap war klasse. Wir hatten uns dazu eine Tour gebucht, in der auch einige Zwischenstops, Lunch und eine kleine Fahrradtour eingeplant war. Einer der Stops war der Boulders Beach an dem es sehr viele Pinguine zu sehen gibt.

Joa und als wir dann schließlich am Cape Point und Cape of Good Hope. Cape Point ist der südwestlichste Punkt Afrikas und Cape of Good Hope ist einfach Cape of Good Hope. Es ist zwar nicht ganz geklärt woher der Name kommt, aber unser Guide erklärte uns, dass der Name  daher kommt, weil vor vielen hunderten Jahren protugisische Seefahrer einen schnelleren Weg nach Indien gesucht haben und das Kap ihnen anzeigte, dass die Umfahrung Afrikas gelungen war. Auf dem Rückweg haben wir übrigens freilebende Baboons (Paviane) und Strauße gesehen. Das war echt steinstark!

Was auch echt steinstark war, war der 10 Km Peace Run an dem ich mit 2 anderen teilgenommen hab. Die Route war unglaublich gut gewählt, entlang der Küste und durch schöne Gassen und Parks. Als wir bei 3 km waren, kamen uns übrigens schon die ersten Läufer wieder entgegen. Das waren wahrscheinlich solche Superläufer aus Äthiopien. Das hat mich für einige Sekunden beeindruckt und demoralisiert. Aber nachdem ich ein paar Rentner überholt hatte ging es mir schon besser. Am Ende war ich auf jeden Fall sehr zufrieden, dass ich 54 min für 10 km gebraucht habe (ohne wirklich trainiert zu haben). Auf jeden Fall eine tolle Sache bei sowas mal mitgemacht zu haben!

 


2 Kommentare 28.9.14 21:50, kommentieren