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West Coast Trip

Bereits in Deutschland habe ich mich für diesen Trip angemeldet. Als ich damals vor vielen Wochen meine Weekend Safari hatte, fand parallel dazu der West Coast Trip statt, an dem viele Students aus unserem Haus teilgenommen haben. Alle kamen damals richtig gut gelaunt und ausgelassen wieder. Deshalb war meine Vorfreude auf ein geiles Wochenende sehr hoch. Freitag wurden wir (20 Leute) von einem Bus abgeholt und nach einer kurzen Begrüßung (inklusive Gebet für eine sichere Reise) ging es los. Die ersten hatten schon zum Frühstück ein wenig Wein in die Cornflakes gegossen, für manch andere ging es dann erst so richtig im Bus los mit dem trinken. Wein und Bier wurden aufgemacht und los ging das muntere Besäufnis =)

Um 10 Uhr nur mal angemerkt :D

 

Wir fuhren anschließend aus Cape Town raus und passierten ein Schild auf dem ATLANTIS 19 km stand. Gut, dort sind wir letztendlich nie hingefahren, aber hey, ich war immerhin beinahe in Atlantis der versunkenen Stadt.

Irgendwann waren wir weit draußen in der Pampa und hielten in einer recht einsamen und wüstenartigen Gegend an. Hier sollte das sogenannte Sandboarding stattfinden, auf das wir alle schon voll heiß waren. Dort wartete ein Guide in einem Kleinbus auf uns, der uns die Sandboards austeilte. Wir liefen dann eine Weile durch die Wüstengegend, die viele Dünen und weißen, weichen Sand hatte. Auf einer vergleichsweisen flachen Düne sollten wir dann mal runterfahren und ein Gefühl für das Sandboarding entwickeln. Vorher sollten die Boards allerdings noch mit Wachs eingeschmiert werden. Dann kurz noch die Gurte an den Füßen festgezogen und ABFAHRT!

Ich war recht motiviert und bin die ersten Male mein Gleichgewicht auch sehr gut halten. Ich war vorher weder Surfen noch Snowboarden, deshalb kann ich nicht sagen in wie weit es mit Sandboarding vergleichbar ist. Aber auch diejenigen unter uns, welche schon mal auf einem Snowboard gestanden haben meinten, dass es schon was anderes ist. Ich habe mich dann auch einige steilere Abhänge und höhere Dünen gewagt, bei denen es dann doch einige kleinere Unsicherheiten und Stürze gab. Die Krönung war ja dann, dass mir meine Hose gerissen ist. Meine gute kurze beige Hose.... eine Woche zuvor hatte ich sie noch beim Schneider an einer kleinen Stelle nähen lassen. Was wir schon so alles erlebt hatten... Ihre Zeit kam viel zu früh. Der Schaden war auch viel zu groß um sie nochmal in die Schneiderei geben zu lassen. Na ja, aber ich bin dann einfach mit meiner gerissenen Hose (mein ganzer Hintern war quasi frei) weiter die Abhänge runtergefahren. Den Spaß wollte ich mir in dem Moment nicht nehmen lassen, trauern konnte ich später auch noch. Abgesehen von der Hose, war das Sandboarding auf jeden Fall richtig geil. Anstrengend war es zwar, da die Sonne geknallt hat und man ständig die Hügel wieder hoch laufen musste, aber ansonsten hat das alles richtig gebockt.

 

 

Nach dem Sandboarding wollten wir alle am Liebsten ins Wasser oder unter die Dusche, so verschwitzt und voller Sand waren wir. Unser nächster Halt war der Ort Darling. Dort fuhren wir zu einem Supermarkt und gingen zum Liquor Store (reines Alkoholgeschäft). In den normalen Supermärkten wie Pick N' Pay, Checkers oder Shopprite gibt es kein Alkohol, außer Wein, zu kaufen. Dazu muss man extra in den Liquor Store, der meist gleich daneben liegt. Ab 18 Uhr wird hier dann kein Alkohol mehr verkaufe. Auch an der Tankstelle kannst du dann nicht mal eben Alkohol kaufen gehen. Nachdem wir uns alle gut eingedeckt hatten, fuhren wir in eine Gegend, die für sehenswerte Grafitie an den Häuserwänden bekannt ist. Das waren dann so zwei Straßenabschnitte die man sich anschauen konnte. Es war ganz okay, aber hat mich nicht wirklich von dem Hocker gerissen.

 

Eine halbe Stunden später hielten wir noch an einem Restaurant/Museum, bei dem sich alles über die berühmteste Frau Südafrikas drehte: Evita Bezuidenhout (also know as Tannie Evita) ist eigentlich ein Mann (Pieter-Dirk Uys), welcher sich für Südafrika besonders sozial engagiert hat und ein politischer Aktivist war. Während der Apartheit kritisierte und verspottete er als Evita das südafrikanische Regime und veröffentliche sarkastische Kolumnen in Zeitungen, trotz vieler Zensuren.


 

Gegen ...joa keine Ahnung, vielleicht 19 Uhr sind wir dann bei unserer Unterkunft angekommen. Ich war mit vier anderen Jungs in einem 5er Zimmer, welches gleichzeitig auch quasi der Ess- und Aufenthaltsraum von allen anderen war (weil wir die größte Küche zum Kochen hatten und es eine Feuerstelle vor der Tür gab). Am ersten Abend wurde dort auch gleich mal gebraait.

Joa und am Samstag sind wir nach dem Frühstück los, um bei einem Strandresttraurant gleich mit dem Essen weiterzumachen. Es gab ein 7-Gänge Menü, zusammengestellt aus Fisch, Hummer, Eintopf, Muscheln, Brot und Lamm. Das Essen war insgesamt rusikal aber lecker und frisch gemacht. Man konnte auch Gänge auslassen und am Strand und den Felsen entlang laufen.

 

Am Abend sind wir nach dem Essen ins...Flamingo (so oder so ähnlich war der Name des Clubs) und haben dort bisschen gefeiert. Die Musik war nicht so der Hit und der Club war nicht so gut besucht. Deshalb haben wir uns die Zeit mit Trinken, Bierpong und Billard vertrieben.

Der Höhepunkt kam dann am nächsten Tag. Wir fuhren in den West Coast National Park und verbrachten ein paar Stunden an dieser unglaublich geilen Lagune.

Unserer Fahrer meinte vorher noch, wir sollten uns als Südafrikaner ausgeben, falls man uns fragt, da Touristen dort nicht so gerne gesehen sind. Nirgendswo Imbissbuden, keine Restraurants, alles sauber und kaum Menschen  waren zu sehen, traumhaft! Das war ein richtig guter Abschluss dieses Trips!

 

18.11.14 19:48

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jasmin (19.11.14 09:44)
Wenn ich mir die Fotos so anschaue, würde ich dir glatt raten, lieber nicht zurückzukommen - hier ist es wirklich arschkalt und verregnet... Ein Bericht zum Träumen mal wieder! Danke übrigens für deine Postkarte!


Alex (22.11.14 17:01)
Hey Marcus, sieht alles nach ner mächtigen Feier aus ... ;-) Das Strandrestaurant kommt mir bekannt vor. Ist das der "Strandloper" in Langebaan? Viele Grüße aus Berlin, Alex

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